Reise TV Tipp: West Highland Way, Schottland

MDR 23.02.2012 01.55 Uhr und 02.10 Uhr

Reisebilder Schottland

West Highland Way 1

Seit 25 Jahren führt der West Highland Way über 152 km von Milngavie, einem Vorort Glasgows, nach Fort William, am Fuße des Ben Nevis, Großbritanniens höchstem Berg. Wir beginnen unsere Reise in den Lowlands, wandern vorbei an der berühmten Whisky-Destillery Glengoyne zum Loch Lomond, Schottlands größtem Süßwasserreservoir, einem Überbleibsel der letzten Eiszeit. Einmalig schön, faszinierend und eindrucksvoll die charakteristische teils sanfte, unberührt wirkende Hügellandschaft, dazwischen friedlich grasende Blackface – Schafe, aufmerksam bewacht von Border Collies. Wir besuchen einen einsamen alten Clanfriedhof, bewundern die typischen Trockensteinmauern und um Loch Lomond, dem ersten schottischen Nationalpark, die atlantische Eichenwälder, die den Reichtum schottischen Landschaft beeindruckend ergänzen. Am Falloch River mit seinen spektakulären Wasserfällen endet der erste Teil unserer Wanderung auf dem West Highland Way. Vielversprechende Reisebilder einer bezaubernden, beinahe romantischen Landschaft.

West Highland Way 2

… Wir beginnen den zweiten Teil unsere Reise in Drumlin einer Landschaft bei Tyndrum wandern wiederum vorbei an den Weidegründen der Blakeface – Schafe zur St. Fillan´s Priory, einer frühchristlichen Kapelle, in der St. Fillan, ein berühmter Missionar, gewirkt haben soll. Weiter geht es zur Bridge of Orchy, dem Ba-Kessel und River Ba zum Rannoch Moor, dem größten Moor Großbritanniens. Glen Coe, das wildeste Tal Schottlands ist ebenso beeindruckend wie die Landschaft um Kinlochleven und Loch Leven. Am Fort William am Loch Linnhe sind wir am Ziel unserer Reise.

(Senderinfo)

Advertisements

Reise TV Tipp: Tory Island – Irland

Der Mythos vom Delfin

NDR Donnerstag, 23. Februar 2012, 15:15 bis 16:00 Uhr [VPS 15:15]

Die Iren sagen, wer auf Tory Island leben will, muss verrückt sein. Und wenn man die Bewohner, allen voran den Inselkönig Patsy, in der Dokumentation kennenlernt, dann weiß man auch warum. Das Leben ist hart auf Tory Island. Die kleine Insel, die Irlands Nordwestküste vorgelagert ist, ist umtost von stürmischen Winden und riesigen Atlantikwellen und daher nur schwer erreichbar.

Eine kleine Fähre bringt die wenigen Besucher und die Versorgungsgüter für die Inselbewohner unregelmäßig auf das kleine Eiland – wenn das Wetter es zulässt. Tatsächlich sollte auf Tory Island überhaupt niemand mehr leben. In den 1970er-Jahren beschloss die irische Regierung, die damals etwa 120 Einwohner umzusiedeln und die Insel zu einem Militär-Übungsgebiet zu machen. Aber die Ortsansässigen protestierten dagegen, bekamen schließlich Unterstützung von der Europäischen Union, und Dublin gab dem öffentlichen Druck nach.

Wer sich auf die bewegte Überfahrt durch die Strömungen des Nordatlantiks begibt, erlebt ein echtes Abenteuer, schrieb ein Tourist: „Man erreicht die Insel mit einer Fähre, die auf ihrem Weg durch die Wellen herumgestoßen wird wie ein Tischtennisball im Geschirrspüler“. Aber für die tapferen Seelen, die sich dieser Himmel- und Höllenfahrt aussetzen, lohnt sich die Anstrengung: atemberaubende Naturschönheit, typische Musik, exklusive Tory-Kunst, der Inselpfarrer mit seinen Geschichten, ein echter König (der letzte Irlands) und unheimliche Legenden erwarten den beherzten Besucher. Und dann ist da noch der Mythos vom Delfin! Den halten die irischen Insulaner so hoch, wie die Schotten ihre Sage vom Ungeheuer von Loch Ness. Ob an der Delfin-Geschichte doch mehr dran ist als an dem schottischen Monster, ist in diesem Film zu sehen.

(Senderinfo)

Hotel Voyage Sorgun Side – Urlaub zwischen Geschichte und Moderne

Side, an der türkischen Riviera zwischen Antalya und Alanya gelegen, war schon in der Antike ein berühmter Hafenort und Zentrum der antiken Landschaft Pamphylien. Ausgrabungen finden dort seit 1947 statt und 1966 wurde die Stadt von der UNESCO unter Schutz gestellt. Hier kann man zu Fuß noch viele alte Steine und Säulen entdecken und mit etwas Glück einem echten Archäologen bei seiner Arbeit über die Schulter schauen.

Drei antike Stätten sind besonders bekannt und schnell zu finden: Der Tempel Apollon, das Wahrzeichen der Stadt, steht direkt am Hafen an der Spitze von Side. Sides Amphitheater war einst das größte in Pamphylien, heute sind vor allem die Sitzreihen noch gut erhalten. Die Säulenstrasse von Side ist mit großen Steinen gepflastert und man findet noch Mosaikreste auf dem Gehsteig.

Der einstige Fischerort wurde im Laufe der Zeit auch als Badeort entdeckt, die Entwicklung nahm rasant zu. Zur nahegelegenen Kreisstadt Manavgat gehörend, haben sich beide zu einem einzigen touristischen Zentrum entwickelt und es ist heute nicht mehr einfach, die beiden Orte zu trennen. Zur Region Side gehören verschiedene Teilorte, die alle ihren persönlichen Reiz haben und durch ihre Struktur unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, so zum Beispiel Sorgun.

Sorgun liegt ca. 4 Kilometer östlich vom Zentrum Sides entfernt und ist umgeben von wunderschönen, weitläufigen Pinienwäldern, die zu Spaziergängen und Wanderungen einladen.

Der Strand von Sorgun ist grobkörnig/kieselig, aber windgeschützt und teilweise flach abfallend – somit auch gut geeignet für Familien mit Kindern. Und je weiter man sich vom Stadtzentrum entfernt, desto ruhiger wird es am Strand. Mal etwas breiter, mal schmäler – aber immer mit glasklarem Wasser und Schwärmen von Fischen eignet er sich für ausgedehnte Strandwanderungen in Richtung der Manavgat-Flussmündung. Hier liegen einige Hotels, z.B. das 4,5* Hotel Voyage Sorgun Side

Beim Bau des Hotels wurde darauf geachtet, den Pinienwald zu schützen und somit genießen die Gäste eine ausgesprochen grüne Umgebung, in der sie sich auch an den immer wieder organisierten regelmäßigen Aufforstungsmaßnahmen zum Erhalt der fantastischen Landschaft beteiligen können.

Ausflugsmöglichkeiten

In der Region Side und von Sorgun aus gibt es zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten, daher ist hier nur eine kleine Auswahl genannt:

  • Das in den Bergen gelegene antike Dorf Altınkaya (Selge), das schon bei der Anreise (ca. 70km) durch eine atemberaubende Landschaft des Köprülü Kanyon Nationalparks überzeugt, wartet mit einer geländerlosen Römerbrücke über einer engen Schlucht und den Ruinen der antiken Stadt inmitten der Berglandschaft auf.
  • Mit dem Dolmus oder auch dem Bus findet man etwa 10 km von Side entfernt die Manavgat Wasserfälle, die nicht sehr hoch sind, aber durch ihre Breite imponieren. Entlang des Manavgat Flusses werden Bootstouren angeboten, die in unmittelbarer Nähe des Wasserfalls enden. Beim Wasserfall, der sich auch für eine Erfrischung eignet, gibt es ein Restaurant umgeben von großen, alten Bäumen mit leckeren Gerichten und einem tollen Blick auf die Wasserfälle.
  • Auf dem Wochenmarkt von Manavgat findet man viele türkische Spezialitäten, die man direkt probieren sollte. Außerdem  kann man seine Mitbringsel um Keramikwaren und Gewürze bereichern.
  • Eine besondere Attraktion soll auch das Beobachten der zahlreichen Meeresschildkröten in der Nähe des Strandes sein, wobei dies für Ferienzeiten eher unwahrscheinlich klingt.

Alles in allem ist Side perfekt für alle, die in ihrem Urlaub Kultur, traumhafte Natur und eine sehr ausgeprägte Infrastruktur genießen möchten.

Reisebericht Segelurlaub Hebriden/Schottland

Urlaub in Gummistiefeln

Segelurlaub Hebriden

„Hebriden?“ – wo ist denn das nun wieder? Die Antwort lautet: Das sind die Inseln, die der britischen Hauptinsel („Mainland“ – Kontinent wäre wo ganz anders) im Nordwesten vorgelagert sind.

Tatsächlich gibt es die Inneren Hebriden, die haufenartig dem Schottischen Hochland direkt vorgelagert sind. Sie sind noch mäßig dicht und ständig besiedelt und im Falle der Insel Skye sogar mit dem Auto über eine Brücke erreichbar. Zwischen den Inneren und der Kette der Äußeren Hebriden im Westen liegt ein Meeresarm (Kleine und Grosse Minch), welcher durch die Äußeren Hebriden ein wenig gegen den offenen Atlantik abgeschirmt wird. Diese Inselwelt mit wenig zugänglichen Steilküsten ist gewissermaßen eine maritime Fortsetzung der Schottischen Highlands.

Wer in Schottland Urlaub macht, bringt sowieso nicht die gleichen Erwartungen mit, die man an kontinentale oder gar mediterrane Ziele des Massentourismus hätte. Hier geht es nicht um Strandurlaub und größere touristische Erschließungen sucht man vergeblich. Anstatt Menschenansammlungen, welche die Natur dort gar nicht ertragen würde, gibt es wilde Abgeschiedenheit, kleine, urige Siedlungen und verlassene Gehöfte die man nur querfeldein, über Moos und durch Gestrüpp erreicht.

weiterlesen …

Reise TV Tipp: Die Todesküste von Galicien

Montag, 2. Januar 2012 um 16.50 Uhr

Wiederholungen: 06.01.2012 um 08:00 und 09.01.2012 um 07:00

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD
An der Todesküste – der Costa da Morte – im äußersten Nordwesten Spaniens wagen Fischer ihr Leben, um die von Gourmets begehrten Entenmuscheln zu ernten. „360° – Geo Reportage“ hat die Männer begleitet, die nicht nur mit Wind und Wetter zu kämpfen haben. Ihre Existenz ist auch durch Wilderer bedroht, die illegal Hunderte von Kilogramm der gefragten Schalentiere einsammeln.

Entenmuscheln sind die begehrtesten Meeresfrüchte Spaniens. Bis zu 250 Euro zahlen Gourmets in guten Restaurants für eine Portion. Aber niemand kann die Gefahr bezahlen, der sich die Fischer Galiciens bei der Ernte aussetzen. Ihr Arbeitsrevier ist die Costa da Morte, die Todesküste, an der 2002 der Öltanker „Prestige“ auseinanderbrach. Hier peitscht der Nordwestwind die Wellen des Atlantiks oft mit Stärke acht gegen die Felsen. Jeder anstürmenden Welle müssen die Männer ausweichen, wenn sie die Entenmuscheln ernten wollen. Für die Fischer sind die Klippen unumgänglich. Denn nur hier können sie dem Meer ihre Beute entreißen. „360° – Geo Reportage“ begleitet die Entenmuschelfischer bis hinaus zu den lebensgefährlichen Klippen.
Die Bestände der Krebstiere werden immer kleiner. Die Fischer kämpfen hart um die edlen Schalentiere: Um den Kampf zu gewinnen, brauchen sie viele Verbündete – das Wetter, die Gezeiten und den Rhythmus der Gestirne. Nur bei Neu- und Vollmond kommt es zur Springtide. An diesen jeweils zwei Tagen legt die Ebbe die wertvollsten der Entenmuscheln frei. Je näher die Tiere am unteren Rand der Gezeitenzone wachsen, desto länger saugen sie das Plankton aus dem Wasser, desto fleischiger werden sie.
Trotz der hohen Qualität der Schalentiere verdienen die Entenmuschelfischer mit den geernteten Mengen heute aber nicht mehr genug. Oft fährt auch Manolo Vázquez mit seiner Besatzung erfolglos von einem Felsen zum nächsten. Denn nicht nur das Wetter und die Wellen machen den Fischern das Leben schwer. Bedroht wird ihre Existenz auch von Wilderern, die manchmal bis zu hundert Kilo an einem Tag erbeuten. Welche Zukunft haben die legalen Entenmuschelfischer? Wovon wollen die Menschen an der Todesküste leben?

Reise TV Tipp: Wo die Schokolade rockt – Brügge und Gent

Aus der Reihe „Reisewege“1Extra Samstag, 31.12.2011 ǀ 06:45 – 07:30 Uhr (45 Min.)

Auch harte Jungs steh‘ n auf Süßes und zieh‘ n sich gerne mal ne Nase rein. Deshalb hat Brügges Star-Chocolatier Dominique Persoone für die Geburtstagsparty der Rolling Stones feinste Sniff-Schokolade entwickelt …
Und den passenden Schoko-Shooter gleich dazu. Und für die Damen schmackhafte Schoko-Lippenstifte und leckere Massage-Schokolade zu Pflege der Haut …
Abgefahrene Ideen ausgerechnet in einer Stadt, die man aus der Distanz vielleicht für etwas verschlafen halten könnte. Irrtum!!!
Der ‚Schock – o – latier‘ -wie er sich selbst gerne nennt- steht stellvertretend für die junge innovative Szene der Städte Brügge und Gent, … für eine Generation, die Altes mit Neuem verquickt, die abgefahrene Trends setzt in atemberaubendem historischen Ambiente.
Die flämischen Städte gehören zum Weltkulturerbe. Die mittelalterlichen Handelsmetropolen hatten es zu Macht und Reichtum gebracht. Stattliche Herrenhäuser zeugen davon, aber auch viele Schätze der Kunst. Weltberühmt ist bis heute auch die belgische Spitze, die gerade eine Renaissance in der Modewelt erfährt. Junge Designer verarbeiten die hauchdünn gewirkten Spitzen in ihren Kreationen auch als Schmuck. Geklöppelte Colliers und Ringe sind kostbare Geheimtipps.
Auf unserem Reiseweg nach Gent und Brügge erleben wir eine lebensfrohe junge Welt mit vielen Überraschungen. So ist Graffiti ausdrücklich gewünscht in Gent, dieser pulsierenden Universitätsstadt mit 30 Tausend Studenten aus aller Welt. Wir begleiten drei junge Studentinnen aus Deutschland bei ihren Entdeckungen, tauchen ein in die reiche Geschichte dieser Städte, erleben einen historischen Krimi rund um einen der mysteriösesten Kunstraube der Vergangenheit, erleben, wie Geschichte sich mit Gegenwart vereint und Tradition mit Moderne.
In einem Kult-Film mit Colin Farrell heißt es ‚Brügge sehen und sterben’… Das ist vielleicht ein klein wenig übertrieben. Sicher aber ist: Gent und Brügge sind eine echte Entdeckung und ein Genuss für alle Sinne.

Reise TV Tipp: Endstation Packeis – Eine Seereise in den äußeren Norden Grönlands mit der Fram

Sendung mit Untertiteln Stereo 16:9
WDR Mittwoch, den 28. Dezember 2011, 14:15 – 15:15

Moderation Udo Biß

Die atemberaubenden arktische Naturlandschaft Nordgrönlands mit gigantischen Eisbergen, kilometerlangen Gletscherabbruchkanten, Eisbären und Robben erlebt Udo Biss bei einer Reise an Bord des norwegischen Expeditionskreuzfahrers „Fram“. Erst im Packeis, kurz vor dem 80. Breitengrad im nur wenige Kilometer breiten Seegebiet zwischen Kanada und Nordgrönland, musste der Kapitän wieder umdrehen.

Trotz der unwirtlichen Landschaft, in der Minustemperaturen selbst im Sommer keine Seltenheit sind, leben hier bis heute die Inuit vom Fischfang und von der Robben- und Eisbärenjagd. Wegen der günstigen Eislage konnte das Filmteam zusammen mit den Passagieren einige kleine Siedlungen besuchen, in die seit Jahren kein Tourist gekommen war. Dabei erlebten sie Grönland wie aus dem Bilderbuch: Eisbärenfelle auf der Wäscheleine, Schlittenhunde zwischen bunten Holzhäuschen und vergnügte Kinder, die jeden Passagier mit Applaus und lautem Geschrei begrüßen. Hier erfuhren sie allerdings auch, wie besorgt die Grönländer über den Klimawandel sind.

Überraschend war das Zusammentreffen mit drei Deutschen, die es aus völlig verschiedenen Gründen nach Nord-Grönland verschlagen hat. Während der Flensburger Frank Jahnke im Auftrag einer dänischen Baufirma neue Tankanlagen für die kleinen Inuit-Siedlungen baut, versucht sich Birgitta Kammann als Lehrerin und Schlittenhund-Züchterin in Uumanaaq ein neues Leben aufzubauen. Regelmäßiger Arktis-Fahrer ist der deutsche Abenteurer Arved Fuchs. Um ihn bei seiner jüngsten Polar-Expedition im schmalen Seegebiet zwischen Kanada und Nordgrönland zu treffen, änderte die „Fram“ sogar ihren Kurs.
Inuit-Kinder begrüßen Passagiere in Kullorsuaq.
Inuit-Kinder begrüßen Passagiere in Kullorsuaq.

FRAM zwischen Eisbergen.
FRAM zwischen Eisbergen

(Senderinfo)