TV Tipp Reisen: Kreuzfahrt ins Nichts – Mit dem Eisbrecher an den Rand der Welt

SWR Samstag, 16.08.2014 17.00 Uhr

Traumziel Arktis

Kreuzfahrt ins Nichts – Mit dem Eisbrecher an den Rand der Welt

Die Polarmeere haben Kreuzfahrer längst erobert – auf Schiffen mit hoher Eisklasse und im Rahmen klassischer Kreuzfahrten. Komfort inklusive. Eine Kreuzfahrt ganz anderer Art beginnt im Norden Skandinaviens. Begleiten Sie uns am Samstag, 16. August, um 17.00 Uhr im SR Fernsehen.

 Maximal einmal im Jahr bricht der Eisbrecher „Kapitan Dranitsyn“ von Murmansk ins Nordpolarmeer auf. Er ist kein Kreuzfahrtschiff sondern einer der stärksten Eisbrecher der Welt. Außerhalb der Sommermonate wird er als Wegbereiter für russische Versorgungsschiffe in der sibirischen Polarmeerregion eingesetzt. Entsprechend einfach ist das Leben an Bord: Es gibt weder Shows noch Theater, kein Shopping, kein Außenpool und kein Gala-Dinner.

Eisbären, Walrösser und ganz viel Nichts

Das Ziel sind ein paar vergessene Inseln im Eis, die Ihre Entdecker im 19. Jahrhundert nach einem österreichischen Kaiser benannten: Franz Josef Land. Die nördlichste Inselgruppe Eurasiens liegt nur knapp neunhundert Kilometer vom Nordpol entfernt. Noch vor wenigen Jahrzehnten musste man hier auch im Hochsommer mit einer geschlossenen Packeisdecke rechnen. Heute nicht mehr. Der Klimawandel erleichtert die Schifffahrt. Die häufig als Mond-Archipel bezeichnete Inselgruppe ist aber auch im Sommer größtenteils von Eis bedeckt. Die Landgänge sind entsprechend abenteuerlich. Die Passagiere werden im russischen Transporthubschrauber oder auf Schlauchbooten von Bord gebracht.

Für alle Landgänge bedarf es im russischen Sperrgebiet einer Sondergenehmigung, die nur äußerst selten vergeben wird. Und was lockt Kreuzfahrer und Hobby-Abenteurer auf diese Ausnahme-Kreuzfahrt in eine der lebensfeindlichsten Gegenden der Erde? Eisbären, Walrösser, die Spuren der ersten Expeditionen, die Golfbälle des Teufels, eine bizarre Inselwelt und jede Menge Nichts. Fast zu schön, um wahr zu sein.

Ein Film von Carsten Haider

(Senderinfo)

Advertisements

TV Tipp Reisen: Kreuzfahrt nach Moskau – Schnäppchentour mit Lidl zum Zarengold

Die Reportage:

Freitag, 11. April 2014, 21:15 bis 21:45 Uhr [VPS 21:15]
Wiederholung am Samstag, 12.04.2014 um 08:30 Uhr

Davon haben Mathias Behrens und seine Lebensgefährtin schon lange geträumt: eine Kreuzfahrt von St. Petersburg nach Moskau. Für 950 Euro haben sie die elftägige Flussreise bei einem Discounter gebucht. Per Internet offeriert der Discounter eine Reise auf einem sogenannten russischen Mittelklasseschiff. Aber was ist in Russland Mittelklasse? Die MS „Fedin“ wurde 1980 in der DDR gebaut. Sie gehört zu den größten Flusskreuzfahrtschiffen, die je zusammengeschweißt wurden, mit einem Passagiervolumen von 240 Gästen.

Doch nicht alle Gäste auf der MS „Fedin“ reisen zum Schnäppchenpreis. So haben zwei Freundinnen aus Norderstedt für die Flusskreuzfahrt 2.100 Euro pro Person für eine Einzelkabine bezahlt. Eine stolze Summe, auch wenn auf dem Schiff Vollpension angeboten wird. Die Speisen werden als russische Hausmannskost beschrieben. Wer russische Hausmannskost kennt, ahnt, was das bedeutet. Und so sind die Passagiere den immer wiederkehrenden mit Käse überbackenen Kohl schnell leid.

Während sich andere Reisende auf Ausflügen bei Sehenswürdigkeiten vergnügen, besorgen sich Angelika und Mathias aus Bremen Proviant aus dem Supermarkt. Sie wollen nicht mehr hungrig zu Bett gehen. Auch das Wellnessangebot auf der MS „Fedin“ ist eher beschränkt. Auf anderen Kreuzfahrtschiffen locken Whirlpools und Dampfbäder, auf diesem hier müssen die Kreuzfahrer mit einer überalterten, schmuddeligen Sauna vorliebnehmen. Doch es ist die Schönheit der Landschaft zwischen Newa und Wolga, die die Touristen in ihren Bann zieht. Sie erleben die Pracht der Zarenzeit vom berühmten Schloss Peterhof bis zum Roten Platz vor dem Kreml in Moskau.

(Senderinfo)

TV Tipp Reisen: Stille Nacht im Land der Fjorde – Weihnachten auf der Hurtigrute

Hurtigrute

Hurtigrute

BRalpha 24.12.13 16.20 Uhr

Weihnachten in Norwegen bedeutet ausgelassene Fröhlichkeit rund um das Fest der Feste. Die Heilige Nacht ist im Land der Fjorde nicht gerade still. Auch auf Norwegens Schiffen nicht. Ein MDR-Fernsehteam geht an Bord des Hurtigruten-Schiffes „Nordnorge“ zur großen Weihnachtsreise immer entlang der norwegischen Küste nach Norden: 300 Passagiere aus 17 Ländern haben beschlossen, Weihnachen einmal ganz anders als zu Hause zu verbringen

Alle machen mit beim Basteln für den großen Christbaum auf Deck 7. Vielfältig und bunt fällt der Weihnachtsschmuck aus. Begeistert studieren die Passagiere norwegische Weihnachtslieder ein, die am Heiligen Abend gesungen werden sollen. Zwischendurch gibt es noch Zeit für Landausflüge. Der Nidaros-Dom in Trondheim ist zum Beispiel wunderschön erleuchtet und weihnachtlich geschmückt.

In der Bordküche laufen unterdessen die Vorbereitungen für das Festtagsmenü auf Hochtouren. Natürlich gibt es neben internationalen Köstlichkeiten jede Menge norwegischer Spezialitäten. Am Heiligen Abend nach dem Festtagsmenü geht es schließlich hoch her. Dann wird in langer Reihe um den Weihnachtsbaum getanzt. Die Passagiere aus den vielen Ländern singen „Oh Tannenbaum“. Ein melodisches Vielsprachen-Gewirr ertönt lautstark.

Zum Höhepunkt wird der Besuch beim Weihnachtskonzert in der Eismeerkathedrale von Tromsö, nachdem die „Nordnorge“ für 24 Stunden im Hafen festgemacht hat.

(Senderinfo ARD)

TV Tipp Reisen: Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt

HR 08.08.2013, 14:00-14:30

Mit der „Oasis“ auf Jungfernfahrt

Die „Oasis of the Seas“ ist 360 Meter lang und 65 Meter breit. Die meisten Menschen an Bord merken nicht einmal, dass sie sich bewegt. Die „Oasis of the Seas“ bietet Platz für 6.400 Passagiere, die von 2.165 Besatzungsmitgliedern betreut werden. Doch zur einwöchigen Jungfernfahrt in die Karibik haben sich „nur“ 4.800 Reisende eingefunden. Unter ihnen sind die beiden Filmautoren Tilo Knops und Kirsten Waschkau. Exklusiv begleiten sie zwei deutsche Paare auf dieser Kreuzfahrt und staunen mit ihnen über die neuesten Errungenschaften der Seefahrt.

Im Innern des Schiffes gibt es einen Central Park mit echten Bäumen und Pflanzen und außerdem den größten Frischwasserpool an Bord eines Kreuzfahrtschiffes, der auch noch höhenverstellbar ist. Es locken ein Amphitheater mit Wasserspielen draußen, ein Musical-Theater drinnen und die Möglichkeit, an einer Zip-Line über einen zwanzig Meter tiefen Abgrund zu schweben. Man kann Eislaufen, an einer riesigen Kletterwand hochsteigen und über eine lange Einkaufsmeile flanieren.
Kurzum: Man vergisst, dass man auf einem Schiff ist. Genau das ist es, was der Reederei beim Bau des Luxusschiffes vorschwebte: Nicht die angelaufenen Häfen sollen das attraktivste Ziel sein, sondern das Schiff selbst. Die beiden mitreisenden deutschen Paare prüfen, ob das so ist. Die Kamera begleitet sie dabei und wirft auch Blicke hinter die Kulissen.

(Senderinfo)

TV Tipp Reisen: Queen Mary 2 – an Bord der Königin der Meere

Phoenix Mi. 24.07.13, 13.30 Uhr

Film von Harvey Crossland

Die „Queen Mary 2“, auch kurz QM2 genannt, ist ein Hightech-Riese. Die verschwenderische Innenausstattung des Luxusliners knüpft bewusst an den Stil der „Queen Mary 1“ an. Der spektakuläre Kreuzfahrt-Titan ist vor allem für den stets sensationsfreudigen amerikanischen Markt bestimmt. Im Film kommen jene zu Wort, die seit Anbeginn mit dem Projekt befasst waren: Micky Arison, Reeder und Eigentümer des Schiffes, der Architekt Stephen Payne und der Innenausstatter Andrew Collier, Commodore Ronald W. Warwick, der Kapitän der QM2, sowie Ingenieure, kaufmännische Verantwortliche und mit der Ausstattung des Luxusliners beauftragte Künstler. Schon beim Entwurf stand fest: Die QM2 sollte das Schiff der Superlative werden, der längste, breiteste, teuerste und luxuriöseste Atlantik-Liner, ausgelegt für eine Dienstzeit von 40 Jahren. Über das reine Prestige hinaus muss das Schiff zum einen den Ansprüchen der traditionellen Luxuskreuzfahrt-Klientel genügen, zum andern aber auch jüngere Reisegäste mit ihren vielfältigen Wünschen und Erwartungen gewinnen. Wellnessbereich, Casino, Restaurants mit unterschiedlichster Küche, Geschäfte, Schwimmbäder und modernste Nachrichtentechnik sollen auch jüngere Gäste zufrieden stellen.

Dem unterschiedlichen Gästeprofil entspricht auch die Vielfalt aus originellen Kunstwerken und Plakaten, Haute Cuisine und Fastfood, plüschigen Nachtclubs und volkstümlichen Pubs, anspruchsvollen Vorträgen und Bingospiel, Aufführungen von Shakespeare-Stücken und Kabarett. Vorbei sind die Zeiten, als ein Passagierschiff lediglich Transportmittel war. Die Annehmlichkeiten an Bord der QM 2 machen die Atlantiküberfahrt auf dem Schiff zum mehr als vergnüglichen Zeitvertreib.

(Senderinfo)

TV Tipp Reisen: Das Neckar-Traumschiff – Auf Kreuzfahrt von Stuttgart nach Amsterdam

SWR 18.05.13 16.45 Uhr

 

Der Neckar ist nicht gerade das, was man als Traumschiffidylle bezeichnen kann. Braune Brühe, betonierte Fahrrinnen, Schleusen, Frachtkähne bestimmen das Bild.

Und trotzdem ist ein Stuttgarter Kreuzfahrtunternehmer das Wagnis eingegangen: Alle zwei Wochen startet das schwimmende Viersterne-Hotel von einem provisorisch eingerichteten Landessteg am Cannstatter Wasen – und nimmt Kurs auf Amsterdam, vorbei an Marbach und Heidelberg.

Der Neckar ist auch für einen erfahrenen Kapitän eine ganz besondere Herausforderung: Bis zur Rheinmündung muss er ganze 22 Schleusen meistern. Da ist oft kaum ein Meter Platz bis zum Schleusentor. Unter den zahlreichen Brücken hindurch geht es manchmal sogar nur um Zentimeter! Das gibt es sonst nirgendwo in Deutschland und für die Passagiere bedeutet das: Achtung – Kopf einziehen! Dafür werden sie mit ungewöhnlichen Ausblicken auf die sonst so bekannte Heimat belohnt: Die meisten Gäste der MS Casanova kommen aus dem Großraum Stuttgart. Für sie war es besonders verführerisch, ihr Traumschiff direkt vor der Haustüre zu besteigen und in die weite Welt hinaus fahren zu können.

(Senderinfo)

TV Tipp Reisen: Abenteuer Eismeer – Mit dem Schiff in die Antarktis

Weltreisen

Die „Spirit of Enderby“ soll ihre Passagiere auf den Weißen Kontinent bringen – von Dunedin in Neuseeland bis ins Eis der Antarktis.
An Bord: 50 abenteuerlustige Reisende und das Team aus dem ARD-Studio Singapur mit Robert Hetkämper. Vier Wochen unterwegs – eine mühsame Zeit: Das relativ kleine Schiff rollt, stampft und schlingert durch den südlichen Ozean, kämpft sich von den Roaring Forties durch die Furious Fifties zu den Screaming Sixties – auf Deutsch: durch die brüllenden Vierziger, die rasenden Fünfziger, die heulenden Sechziger. Damit sind die Eigenschaften des Weststurms zwischen den einzelnen Breitengraden gut beschrieben…
Belohnt wird die Qual schlafloser Nächte mit spektakulären Tierbegegnungen auf den sturmgepeitschten Inseln am Wege. Auf den Campbell-Inseln und der Weltnaturerbe-Insel Macquarie findet man sich buchstäblich Auge in Auge mit Seelöwen und riesigen See-Elefanten, stolz hochfliegenden Albatrossen und riesigen Pinguinkolonien, denen man sich auf wenige Meter nähern kann.
Dann der Packeisgürtel. Das Schiff sucht vier Tage lang nach einem Weg durch die Barriere der Eisschollen, ebenso von der Natur abgewiesen wie die frühen Entdecker der Antarktis.
Vorbei an blau schimmernden Eisbergen, unheimlichen Riesengebilden in der unglaublich intensiven Stille eines gefrorenen Meeres, begleitet von schwimmenden Pinguinen und auf Eisschollen lagernden Robben.
Für die Mühen der Anreise wird man mit großartigen Natureindrücken belohnt. Und dann, endlich: das ewige Eis der Antarktis. Der südlichste Kontinent. Man fährt mit der „Spirit of Enderby“ entlang des Ross Schelfeises, einer mehr als 100 Meter dicken Eisplatte von der Größe Frankreichs. Pinguine amüsieren die Besucher, Wale prusten vor dem Schiff.
Eine junge Forscherin, die buchstäblich im Zelt auf dem kalten Kontinent lebt, erklärt ihre Faszination: „Die Natur ist so harsch, dass ich mich ganz auf mich selbst konzentrieren muss. Ich habe nur das, was sich in meinem Kopf abspielt.“
Wind und Wetter sind den Reisenden nicht gut gesonnen, verhindern immer wieder die Annäherung an die Eisküste. Nach nur wenigen Landungen auf dem Kontinent beginnt die Rückreise durch das Packeis und die das Schiff gnadenlos schaukelnde Dünung des Südmeeres. Was veranlasst Touristen, sich den Naturgewalten so auszuliefern, noch dazu für teures Geld?
„Das Extreme reizt, das absolut Ungewöhnliche … selbst Seekrankheit gehört zum Erlebnis. Der Weg ist hier das Ziel“, erklärt ein Passagier.
Robert Hetkämper porträtiert Abenteuerreisende, das Schiff mit seiner russischen Besatzung und zeigt mit seinem Kamerateam atemberaubende Naturszenen vom ewigen Eis und der Tierwelt des südlichsten Ozeans. Sein Fazit: „Es ist eine einmalige Reise: die Eisberge, die Pinguine, die springenden Wale. Aber einmalig auch im Sinne von ‚einmal ist genug‘ …“
(Senderinfo)