Busreisen macht glücklich – einsteigen, bitte!

Bücher wie „Busreisen macht glücklich- Die irdische Art himmlisch zu reisen“ oder „Einsteigen bitte!: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Busfahrer und Reiseleiter“ oder „Busfahren ist menschlich: Eine Irrfahrt mit 15 Haltestellen“ suggerieren eine entspannte Form des Reisens.

Auch das Cartoon eines Reisebusses am Abgrund einer Steilküste empfiehlt bei Flug oder Höhenangst, doch besser auf den Bus umzusteigen. Es dauere zwar länger, doch man werde mit herrlichen Aussichten belohnt und komme völlig entspannt ans Ziel.

Stellt man sich eine Busfahrt vor, denkt man zuerst an Geselligkeit. Während bei einer Flugreise am Zielort jeder seiner Wege geht und auch bei einer Bahnreise in der Regel jeder sein eigenes Ziel verfolgt, gleicht eine Busreise in den Urlaub eher einer Gemeinschaftsreise.

Ausgenommen sind die Fernbuslinien. Hier ist der einzige gemeinsame Faktor der Reisenden, möglichst günstig an das Urlaubsziel zu kommen.

Bei Busreisen beginnt der Urlaub fast vor der Haustür. In der Regel gibt es Einstiegsmöglichkeiten ganz in der Nähe, der Koffer wird in den Kofferraum verfrachtet, man nimmt seinen inzwischen sehr komfortablen Platz ein und schon beginnt der Urlaub. Ob ein Tagesausflug ins Skigebiet oder zum Weihnachtsmarkt, ein Kurzurlaub ins Allgäu, eine Städtereise nach Hamburg oder Paris oder ein zweiwöchiger Urlaub nach Irland oder nach Sizilien – hier gibt es alles, was per Bus auf dem Kontinent erreichbar ist.

Geht die Fahrt los, dann ist man Teil einer Gemeinschaft, die man während der gesamten Reise genießen darf oder aushalten muss – je nach Zusammensetzung der Gruppe.

Denn dies ist gleichzeitig Vor- und Nachteil einer Busreise: Teil einer zusammengewürfelten Gruppe zu sein, die man sich nicht ausgesucht hat. Aber in der man auch sehr schnell Gleichgesinnte findet, die sich dasselbe Reiseziel ausgesucht haben, die kulturell interessiert sind oder einfach nur einen entspannten Urlaub genießen möchten, ohne sich um irgendetwas kümmern zu müssen.

Man lässt die Landschaft an sich vorbeiziehen, hört den Erläuterungen des Busfahrers oder der Busbegleitung zu (oder auch nicht) oder döst vor sich hin. Man lässt sich zum Hotel bringen und freut sich auf die gemeinsamen Mahlzeiten, bei denen man immer wieder den anderen Busgästen begegnet und dadurch immer Gesprächsstoff hat. Man genießt die organisierten Ausflüge ebenso wie die Zeit zur freien Verfügung, die man am Strand, im Café oder auch im Hotel verbringen kann. Man schließt Bekanntschaften, man sinniert gemeinsam schon über die nächste Busreise und verabredet sich für den späteren Abend zu einem gemeinsamen Glas Wein an der Hotelbar.

Busreisen-Teilnehmer sind oft Wiederholungstäter und damit als Stammgäste Teil einer Gruppe, die sich immer mal wieder auf der einen oder anderen Reise trifft.

Und zur Gruppe gehören nicht nur die Reiseteilnehmer, sondern auch der Busfahrer und bei guten Busreisen-Veranstaltern auch die Reisebegleitung.

Die Reisebegleiterin eines örtlichen Busunternehmens beschreibt ihre Aufgabe als sehr vielfältig: Sowohl der Busfahrer als auch die Reisebegleitung stehen den Teilnehmern bei Fragen und Problemen zur Seite, wissen Informatives über das Zielgebiet oder die vorbeiziehende Landschaft und sind Teil der Reisegruppe. Erfahrungen werden ausgetauscht, vor Ort werden Tipps zu Einkäufen oder Sehenswürdigkeiten gegeben, bei Problemen steht man zur Seite und Außenseiter in einer Gruppe werden in vielen Fällen gekonnt integriert. Egal, ob ein Sturz auf dem Gehweg zur Kontrolle ins Krankenhaus führt, der Ausweis zu Hause liegen gelassen wurde, das Zimmer nicht den Vorstellungen entspricht, Übelkeit das Busfahren unangenehm macht – die Reisebegleitung versucht in allen Fällen eine Lösung zu finden, um die Reise so angenehm wie möglich zu gestalten.

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist und eine Busreise ausprobieren möchte, findet bei reisebus24.de eine große Auswahl an Busreisen. Für die erste Busfahrt eignet sich gut eine Städtereise, z.B. nach Berlin, Lissabon, Prag, London oder Rom. Für eine längere Reise bieten sich Kultur- und Studienreisen an oder Rund- und Erlebnisreisen z.B. in Spanien, Norwegen, Irland oder Italien. Sie suchen einen Bus für eine gemeinsame Busfahrt, eine Klassenfahrt oder eine Veranstaltung? Auch dafür bieten die meisten Busveranstalter eine Möglichkeit.

Also Einsteigen bitte – Busreisen macht glücklich!

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Bald ist es wieder soweit: Schneealarm und Hüttenzauber

Der Sommer ist noch nicht vorbei, die nächste Skisaison steht jedoch schon an. Soll man das Altbekannte buchen oder auch mal – ganz risikofreudig – etwas Neues ausprobieren?

Seit 2013 gibt es die World Ski Awards, um die besten Skigebiete der Welt zu küren. 2013 war das „Weltbeste Skiresort“ Val Thorens in Frankreich, die Landessieger waren u.a. Kitzbühel in Österreich, Garmisch Partenkirchen in Deutschland, Cortina d’Ampezzo in Italien und Laax in der Schweiz. Für 2014 findet die Ernennung in einem Drei-Tages-Programm im November in Kitzbühel statt.

Aber das „Weltbeste“ ist nicht unbedingt für jeden maßgeschneidert, daher sollte man sich mit Fragen über Schneesicherheit, Beschaffenheit der Pisten, Familienfreundlichkeit, alternative Angebote wie Rodelpisten, Langlaufloipen etc. rechtzeitig Gedanken machen und informieren. Es gibt inzwischen viele Plattformen im Internet, die keine Fragen offen lassen über Schneehöhen, Pistenkilometer, Anzahl der Skilifte, Kinderskikurse etc.

© Christine Engelmann

Und warum nicht mal etwas Neues ausprobieren. Skigebiete, die nicht so bekannt sind, wie z.B. Tschechien, die Slowakei oder Slowenien bieten zu einem günstigen Preis verschneite Bergdörfer, feinsten Tiefschnee oder romantischen Hüttenzauber. Abfahrt, Langlauf oder Freeriding, Rodelpisten, Eislaufen oder Schneeschuhwandern, dazu Sessellifte, High-Tech Schneekanonen oder elektronische Lift-Cards sind längst Standard. Vergleichsweise niedrige Berghöhen können nur begrenzte Pistenkilometer bieten, dafür aber ist Schneesicherheit garantiert in den schneereichen Wintermonaten. Eines ist allen gemeinsam: eine wundervolle, verwunschene Berglandschaft und eine interessante Kulturlandschaft, so dass auch immer Sightseeing mit zum Winterurlaub gehören sollte.

© Christine Engelmann

Inzwischen gibt es auch viele Portale, die Skiurlaub problemlos buchbar machen, wie z.B. winterreisen.de. Hier findet man vom „Kurzurlaub 2-5 Tage“ über „Angebote ab € 98.-“ bis zu „Event- und Jugendreisen“ Angebote (jeweils mit oder ohne Skipass) in den Standard-Skigebieten ebenso wie in Andorra, Bulgarien, der Slowakei, Tschechien oder den USA. Beschreibungen der einzelnen Skigebiete unter den Aspekten Skigebiet, Essen und Trinken, Kultur fehlen ebenso wenig wie Links zu Webcams oder Panoramabildern. Spezielle Links zu freien Kapazitäten an Weihnachten, Fasching oder Ostern erleichtern die Suche zu den Ferienzeiten.

Somit kann es bald wieder heißen: Ab auf die Piste….

TV Tipp Reisen: Kreuzfahrt ins Nichts – Mit dem Eisbrecher an den Rand der Welt

SWR Samstag, 16.08.2014 17.00 Uhr

Traumziel Arktis

Kreuzfahrt ins Nichts – Mit dem Eisbrecher an den Rand der Welt

Die Polarmeere haben Kreuzfahrer längst erobert – auf Schiffen mit hoher Eisklasse und im Rahmen klassischer Kreuzfahrten. Komfort inklusive. Eine Kreuzfahrt ganz anderer Art beginnt im Norden Skandinaviens. Begleiten Sie uns am Samstag, 16. August, um 17.00 Uhr im SR Fernsehen.

 Maximal einmal im Jahr bricht der Eisbrecher „Kapitan Dranitsyn“ von Murmansk ins Nordpolarmeer auf. Er ist kein Kreuzfahrtschiff sondern einer der stärksten Eisbrecher der Welt. Außerhalb der Sommermonate wird er als Wegbereiter für russische Versorgungsschiffe in der sibirischen Polarmeerregion eingesetzt. Entsprechend einfach ist das Leben an Bord: Es gibt weder Shows noch Theater, kein Shopping, kein Außenpool und kein Gala-Dinner.

Eisbären, Walrösser und ganz viel Nichts

Das Ziel sind ein paar vergessene Inseln im Eis, die Ihre Entdecker im 19. Jahrhundert nach einem österreichischen Kaiser benannten: Franz Josef Land. Die nördlichste Inselgruppe Eurasiens liegt nur knapp neunhundert Kilometer vom Nordpol entfernt. Noch vor wenigen Jahrzehnten musste man hier auch im Hochsommer mit einer geschlossenen Packeisdecke rechnen. Heute nicht mehr. Der Klimawandel erleichtert die Schifffahrt. Die häufig als Mond-Archipel bezeichnete Inselgruppe ist aber auch im Sommer größtenteils von Eis bedeckt. Die Landgänge sind entsprechend abenteuerlich. Die Passagiere werden im russischen Transporthubschrauber oder auf Schlauchbooten von Bord gebracht.

Für alle Landgänge bedarf es im russischen Sperrgebiet einer Sondergenehmigung, die nur äußerst selten vergeben wird. Und was lockt Kreuzfahrer und Hobby-Abenteurer auf diese Ausnahme-Kreuzfahrt in eine der lebensfeindlichsten Gegenden der Erde? Eisbären, Walrösser, die Spuren der ersten Expeditionen, die Golfbälle des Teufels, eine bizarre Inselwelt und jede Menge Nichts. Fast zu schön, um wahr zu sein.

Ein Film von Carsten Haider

(Senderinfo)

Urlaub in Osteuropas Metropolen – eine Städtereise nach Bukarest

Auf Grund der französischen Einflüsse in die Architektur wurde Bukarest, die Hauptstadt Rumäniens, in den 30-er Jahren oft Micul Paris („Kleines Paris“ oder auch „Paris des Ostens“) genannt – auch wegen des Triumphbogens auf der „Soseaua Kisseleff“ – länger als die Champs Elysees und im Frühjahr von blühenden Bäumen eingerahmt.

Faszinierend an der Stadt ist die vielfältige Architektur aus einem bunten Stilgemisch: Neben Palästen aus dem 19. Jahrhunderts stehen Villen aus dem beginnenden 20. Jahrhundert mit orientalischen und italienischen Baumotiven; kleine ländliche Häuschen stehen zwischen Blöcken im Bauhaus-Stil der 1930er-Jahre, sozialistischen Plattenbauten aus den 1960/70er-Jahren oder den Gebäuden im Zuckerbäckerstil des sozialistischen Klassizismus.

Der historische Kern der Stadt (das, was nach der Stadterneuerungsaktion von Ceaucescu noch übrig blieb) zeigt den alten Fürstenhof Cutea Veche , die Zunftstraßen Covaci (Schmiede) und Sepcari (Hutmacher), die alte Kawanserei Hanul lui Manuc (Herberge des Manuc) aus dem 18. Jh. , aber auch das Parlamentsgebäude Palatul Popului (fertiggestellt 1997), das nach dem Pentagon das zweitgrößte Gebäude der Welt ist.

In einer der wichtigsten Straße Bukarests, der Calea Victoriei, findet man die eleganten Paläste der ehemaligen Bojaren (Adligen) und Prachtbauten wie z.B. die Villa Vernescu (Casino), der Cantacuzino Palast (Museum), die Casa Grigore Romanit ( Kunst-Museum), das Ateneul Roman (Konzertsaal), den Königspalast Palatul Regal (Kunstmuseen), die orthodoxe Kirche Biserica Cretulescu, den Militärclub Cercul Militar National oder die mit bunten Glasdächern bekrönte Passage Pasajul Macca-Villacrosse .

Im Herastau-Park, dem größten Park Bukarests, und am Ufer des gleichnamigen Herastrau-Sees liegt das Dorfmuseum als eine besondere Sehenswürdigkeit. In diesem findet man rund 300 originale Häuser und Bauernhöfe aus unterschiedlichen Regionen Rumäniens.

Auch für den Gaumen bietet Bukarest mit seinen zahlreichen Restaurants und Lokalitäten mit internationaler und einheimischer Küche für jeden etwas. Ein guter Mix aus der balkanischen, der österreichischen, der ungarischen und der deutschen Küche: Maisbrei (mămăligă – früher ein Arme-Leute-Essen), Krautwickel mit Fleisch (sarmale), Mousakas, șnițel (Wiener Schnitzel) oder diverse Kuchen lassen keine Wünsche offen. Rumänische Weine und ein edler Tzuika (doppelt gebrannter Pflaumenschnaps, das nationale Getränk) runden die Gastlichkeit ab.

Abends überzeugt ein reichhaltiges kulturelles Unterhaltungs-Angebot mit Theater, Oper, Freilichtbühnen, Kinos, Festivals, Discos und Clubs – oder aber man genießt den Abend in einem der Restaurants und Sommergärten mit Life Musik.

Eine Städtereise ist auch immer eine Shoppingreise – Geschäfte findet man rund um die Piata Unirii und entlang der wichtigsten Boulevards oder aber in den Gassen rund um die Strada Lipscani. Typische Mitbringsel sind Keramik, Glaswaren, Leinen und Holzschnitzereien. Wer Spaß an Flohmärkten hat, wird fündig auf dem Talcioc (Flohmarkt) am Sonntagmorgen entlang der Ufer des Dambovita-Flusses.

Und wer ein bisschen mehr Zeit hat, kann die Umgebung Bukarests erkunden und findet in der Nähe der Hauptstadt Klöster und Monumente wie z.B. die Klöster Snagov, Cernica, Pasarea, Caldarusani und Tigansti sowie auch die Schlösser von Mogosoaia, Buftea und Heresti.

TV Programm Reisen – Reisereportagen im Fernsehen 04.06.14

Mittwoch, den 04.06.14

  • Arte 06.15 Entdeckungsreisen ans Ende der Welt: Brasilien – Das Pantanal
  • NDR 06.35 Der große Urlaubscheck: Kreta – Trauminsel auch für wenig Geld?
  • Arte 11.15 Kulinarische Reise durch Brasilien
  • Arte 11.45 Indische Dörfer im Kampf gegen die Dürre
  • 3Sat 12.50 Sommer in den Kitzbühler Alpen
  • Arte 13.15 St. Petersburg: Eremitage – Palast der Katzen
  • HR 14.30 Die Äolischen Inseln
  • RBB 15.15 Die Küsten der Ostsee (3/5): Finnland
  • 3Sat 15.15 Österreich: Diesseits von Afrika – Entdeckung Lesachtal
  • NDR 15.15 Die Whisky-Insel: Islay vor Schottlands Küste
  • Arte 15.25 Entdeckungsreisen ans Ende der Welt: Mongolei – Vom Gebirge zur Steppe
  • Arte 15.50 Kulinarische Reise durch Brasilien: Pantanal
  • BRalpha 16.00 Himmel und Hölle in Südtirol
  • Arte 16.15 Der wahre Karneval in Rio
  • 3Sat 17.00 Die vier Alpen
  • BR 17.00 Von Weltenburg nach Regensburg: An der Donau
  • Arte 18.25 Die Ostküste der USA (3/5): Big Apple und Meer
  • Arte 19.30 Belle France (3/5): Korsika
  • ZDF 22.15 Auslandsjournal