Bald ist es wieder soweit: Schneealarm und Hüttenzauber

Der Sommer ist noch nicht vorbei, die nächste Skisaison steht jedoch schon an. Soll man das Altbekannte buchen oder auch mal – ganz risikofreudig – etwas Neues ausprobieren?

Seit 2013 gibt es die World Ski Awards, um die besten Skigebiete der Welt zu küren. 2013 war das „Weltbeste Skiresort“ Val Thorens in Frankreich, die Landessieger waren u.a. Kitzbühel in Österreich, Garmisch Partenkirchen in Deutschland, Cortina d’Ampezzo in Italien und Laax in der Schweiz. Für 2014 findet die Ernennung in einem Drei-Tages-Programm im November in Kitzbühel statt.

Aber das „Weltbeste“ ist nicht unbedingt für jeden maßgeschneidert, daher sollte man sich mit Fragen über Schneesicherheit, Beschaffenheit der Pisten, Familienfreundlichkeit, alternative Angebote wie Rodelpisten, Langlaufloipen etc. rechtzeitig Gedanken machen und informieren. Es gibt inzwischen viele Plattformen im Internet, die keine Fragen offen lassen über Schneehöhen, Pistenkilometer, Anzahl der Skilifte, Kinderskikurse etc.

© Christine Engelmann

Und warum nicht mal etwas Neues ausprobieren. Skigebiete, die nicht so bekannt sind, wie z.B. Tschechien, die Slowakei oder Slowenien bieten zu einem günstigen Preis verschneite Bergdörfer, feinsten Tiefschnee oder romantischen Hüttenzauber. Abfahrt, Langlauf oder Freeriding, Rodelpisten, Eislaufen oder Schneeschuhwandern, dazu Sessellifte, High-Tech Schneekanonen oder elektronische Lift-Cards sind längst Standard. Vergleichsweise niedrige Berghöhen können nur begrenzte Pistenkilometer bieten, dafür aber ist Schneesicherheit garantiert in den schneereichen Wintermonaten. Eines ist allen gemeinsam: eine wundervolle, verwunschene Berglandschaft und eine interessante Kulturlandschaft, so dass auch immer Sightseeing mit zum Winterurlaub gehören sollte.

© Christine Engelmann

Inzwischen gibt es auch viele Portale, die Skiurlaub problemlos buchbar machen, wie z.B. winterreisen.de. Hier findet man vom „Kurzurlaub 2-5 Tage“ über „Angebote ab € 98.-“ bis zu „Event- und Jugendreisen“ Angebote (jeweils mit oder ohne Skipass) in den Standard-Skigebieten ebenso wie in Andorra, Bulgarien, der Slowakei, Tschechien oder den USA. Beschreibungen der einzelnen Skigebiete unter den Aspekten Skigebiet, Essen und Trinken, Kultur fehlen ebenso wenig wie Links zu Webcams oder Panoramabildern. Spezielle Links zu freien Kapazitäten an Weihnachten, Fasching oder Ostern erleichtern die Suche zu den Ferienzeiten.

Somit kann es bald wieder heißen: Ab auf die Piste….

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TV Tipp Reisen: Schnee – die Wintersportindustrie in den Alpen

Schnee

BR Morgen, 08.01.2013 22:45 bis 00:00 Uhr

Schneebedeckte Hänge, Skipisten ohne Ende, eine Wellness-Oase im Dorfkern, so sieht das Idyll des winterlichen Bergtourismus aus. Jedes Jahr lockt der Winter in den Alpen Millionen Menschen in die Skigebiete, doch was verbirgt sich wirklich hinter diesen Berg- und Tourismus-Klischees?

Für den Dokumentarfilm „Schnee“ hat sich der Regisseur August Pflugfelder in der Welt der Wintersportindustrie umgesehen – einer Welt, in der es mittlerweile ganz normal ist, dass der Schnee nicht mehr vom Himmel fällt, sondern aus der Schneekanone kommt.

Seine Reise durch den Winter in den Alpen führt zu Menschen, die vom Tourismus leben und vom Schnee abhängig sind.

„Schnee“ ist eine poetische Reflexion über die Beziehung von Mensch und Natur und zeigt in schönen wie auch ambivalenten Bildern, wie das System der Urlaubsinszenierung funktioniert. Fragend, ohne zu werten.

Preise und Auszeichnungen:

  • 10. Bergfilm Festival Tegernsee
  • Der großen Preis der Stadt Tegernsee für Autor und Regisseur August Pflugfelder